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Nikolaus Gansterer

Schwerpunkt: Zeichnung/Performance/Installation

Nikolaus Gansterer ist ein Künstler, Performer und Forscher, der sich intensiv mit den Verbindungslinien zwischen Zeichnung, Denken und Handeln beschäftigt. Seine Praxis basiert auf einem transmedialen Ansatz. In Form von Installationen und Performances spürt er der Un/Übersetzbarkeit von Wahrnehmungsphänomenen in ein künstlerisches Umfeld nach. In seiner künstlerischen Forschung konzentriert er sich auf die Kartierung ephemerer und emergenter Prozesse, die die imaginäre Schwelle zwischen Natur und Kultur, Kunst und Philosophie hinterfragen.

Nikolaus Gansterer studierte Anthropologie an der Universität Wien und Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, Österreich, und schloss sein interdisziplinäres Studium an der Jan van Eyck Academie in Maastricht, in den Niederlanden, ab. Er ist Mitbegründer des Instituts für transakustische Forschung Wien. Derzeit lehrt er an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Gansterers Faszination für den komplexen Charakter von diagrammatischen Figuren führte zu zwei Büchern: "Drawing a Hypothesis - Figures of Thought", (Wien/New York: Springer, 2011) über die Ontologie der Formen von Visualisierungen und die Entwicklung der diagrammatischen Perspektive und "Choreo-graphic Figures: Deviations from the Line”, (Berlin/Boston: De Gruyter, 2017) über die Entwicklung experimenteller Notationssysteme und verkörperter Diagramme, indem er eine interdisziplinäre Begegnung zwischen Choreographie, Zeichnung und Schrift inszeniert. Von 2019 bis 2023 leitet Gansterer das Forschungsprojekts “Contingent Agencies”, das sich mit Taktiken der Notation und Reflexion von Wirkkräften innerhalb von Atmosphären beschäftigt.




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Raum M 1.01

Tuesday, 17:00 – 18:00

Ansprechpartner*in

→ Prof. Carolin Jörg

Links

→ http://www.gansterer.org